Osteopathie ist eine alternative ganzheitliche medizinische Diagnose - und Behandlungsform.  
 
Die Philosophie der Osteopathie betrachtet den Patienten immer in seiner Gesamtheit. Aus osteopatischer Sicht entwickeln sich Krankheiten aufgrund von Blockaden im Körper, die rechtzeitig behandelt werden sollten. Werden diese nicht behandelt, so können Krankheiten oder Schäden an der Körperstruktur daraus resultieren. Eine osteopathische Behandlung beschränkt sich daher nicht auf einzelne Symptome, sondern möchte immer die Ursachen von Beschwerden erkennen und behandeln. Die Osteopathie dient daher nicht nur zur akuten Behandlung, sondern auch als vorbeugende Maßnahme und somit als präventive Medizin.
Aufgrund der ganzheitlichen Betrachtungsweise der Osteopathie ergibt sich eine Vielfalt von Behandlungsbereichen:

 

Quelle: In Anlehnung an, Verband der Osteopathen Deutschland e.V., www.osteopathie.de, April 2009.
 
Bei der osteopathischen Behandlung ist der feinfühlige, geschulte Einsatz der Hände des osteopathisch praktizierenden Therapeuten von großer Bedeutung. Der Therapeut kann bei der Untersuchung das menschliche Gewebe Schicht für Schicht ertasten und spürt so Bewegungseinschränkungen und Spannungen auf. Die unterschiedlichen Beschwerden werden mit speziell für die Osteopathie entwickelten Techniken behandelt.
 
Grenzen der Osteopathie
Akute Erkrankungen wie beispielsweise Herzinfakt, Hirninfakt, offene Verletzungen, bakterielle und virale Infektionen sowie akute internistische Erkrankungen müssen vor einer osteopathischen Behandlung schulmedizinisch abgeklärt werden. Die Grenzen der Osteopathie liegen dort, wo die eigenen Selbstheilungskräfte den Körper nicht mehr gesunden lassen können.